Wettbewerbe
Bayerischer Bauherrenpreis Stadterneuerung 2009 - Energieeffiziente Erneuerung
Auslobungskarte - Bauherrenpreis 2009
Klimaschutz geht uns alle an. Unsere Städte und Gemeinden sowie die dort lebenden und arbeitenden Menschen sind Betroffene und Akteure zugleich. Energieeffizienz und Klimaschutz wurden daher in den vergangenen Jahren zu zentralen Elementen der Stadtentwicklung. Nachdem die größte Herausforderung und das höchste Einsparpotenzial beim Gebäudebestand liegen, war es nur folgerichtig, dass die energetische Stadterneuerung zu einer Querschnittsaufgabe in allen Städtebauförderungsprogrammen wurde.
Der Bayerische Bauherrenpreis Stadterneuerung 2009 wurde unter dem Motto „Energieeffiziente Erneuerung“ ausgelobt. Die Ergebnisse des Wettbewerbs machen deutlich, dass es auf ein konzeptionelles und räumlich konzentriertes Handeln ankommt und dass kommunale Energiekonzepte wichtige Bausteine für die städtebauliche Erneuerung sind. Die Beispiele zeigen auch, dass sich selbst bei Konflikten zwischen einer effektiven Fassadendämmung und dem Denkmalschutz oder bei unterschiedlichen Eigentümerinteressen Lösungen finden lassen, mit denen das unverwechselbare Gesicht unserer Städte, Märkte und Gemeinden bewahrt und weiterentwickelt wird.
Informationen zum Bayerischen Bauherrenpreis Stadterneuerung 2009 - Energieeffiziente Erneuerung
Ausloberin
Oberste Baubehörde
im Bayerischen Staatsministerium des Innern
Schirmherr
Joachim Herrmann
Bayerischer Staatsminister des Innern
Gegenstand der Auszeichnung
seit 2002 fertig gestellte Maßnahmen
Teilnahmeberechtigt
private und kommunale Bauherren, Investoren und
privatwirtschaftlich und kommunal tätige Wohnungsunternehmen
Auslobungszeitraum
23. Oktober 2008 bis 4. März 2009
Eingereichte Arbeiten
60
Vorprüfung
Schober Architekten, München
Petra Schober
Barbara Hummel
Stefan Kraus
Sarah Zuchtriegel
Beratung Haustechnik
Lehrstuhl für Bauklima und Haustechnik
Hana Riemer
Julia Drittenpreis
Jury
Prof. Dietrich Fink, Architekt - Lehrstuhl für Integriertes Bauen, Technische Universität München
Oliver Heiss, Architekt - Bayerische Architektenkammer München
Prof. Manfred Hegger, Architekt - Lehrstuhl für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, Technische Universität Darmstadt
Gerhard Matzig, Journalist - Süddeutsche Zeitung, München
Prof. Andreas Meck, Architekt - Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Ltd. MR Hanskarl Rattinger, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, München
MR Armin Keller, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, München
Jurysitzung
3. April 2009
Bewertungskriterien
- Modellhaftigkeit der energieeffizienten Erneuerung
- Innovation und Impulswirkung des Projekts
- Nachhaltigkeit
- funktionale und strukturelle Einbindung in das Stadt- und Ortsgefüge
- Beitrag zur Aufwertung des innerörtlichen Quartiers
- städtebauliche und architektonische Qualität
- ökonomischer Aspekt
Bayerischer Landeswettbewerb Modellhafte Stadt- und Ortssanierung 2006 "Stadt recyceln - Revitalisierung innerstädtischer Brachflächen"
Bayer. Landeswettbewerb 2006
Städte und Gemeinden sind keine statischen Gebilde. Sie verändern sich. Diese Veränderungen zeigen sich auch in ihren Zentren:
Gewerbe- und Industrieareale werden aufgegeben, Kasernen nicht mehr gebraucht, Bahn- oder Postgelände nicht mehr für betriebliche Zwecke benötigt. Viele dieser innerstädtischen Flächen bieten nach einem Umbau Möglichkeiten für eine neue, zukunftsorientierte Entwicklung. Kommunen und Freistaat investieren viel Geld und viele Ideen, um die Innenstädte und Ortszentren attraktiv und lebenswert zu halten.
Dabei geht es auch um die Aufgabe, das innerstädtische Funktionsangebot durch die Wiedernutzung gebrauchter Flächen zu ergänzen, die Grünraumversorgung zu verbessern und die innerstädtische Lebensqualität zu steigern. Mit dem Wettbewerb "Stadt recyceln" wurden vorbildliche Maßnahmen zur Revitalisierung von Stadtbrachen gesucht. Die Aufgabenstellungen und die Lösungswege unterscheiden sich von Ort zu Ort. Die eingereichten Maßnahmen zeigen, dass es den Kommunen in einem breiten Spektrum gelungen ist, brachliegende Flächen zur Aufwertung der Innenstädte zu aktivieren. Dabei sind Projekte entstanden, die mit neuen Nutzungen neues Leben in innerstädtische Quartiere bringen und zugleich hohe städtebauliche und architektonische Qualität aufweisen.
Auslober
Oberste Baubehörde
im Bayerischen Staatsministerium des Innern
Schirmherr
Dr. Günther Beckstein
Bayerischer Staatsminister des Innern
Gegenstand der Auszeichnung
nach 1995 fertig gestellte Maßnahmen
Teilnahmeberechtigt
Städte, Märkte und Gemeinden
Auslobungszeitraum
20. Oktober 2005 bis 20. Februar 2006
Eingereichte Arbeiten
36
Zugelassene Arbeiten
36
Vorprüfung
Walther Landherr, Dipl.-Ing. Architek BDA, München
Jury
Kaye Geipel, Bauwelt, Journalist, Berlin
Lutz Heese, Präsident der Bayerischen Architektenkammer, München
Andreas Hild, Hild und K Architekten BDA, München
Helmut Mildner, NUWOG Neu-Ulmer Wohnungsbaugesellschaft, Vertretungsberechtigter Geschäftsführer, Neu-Ulm
Prof. Franz Pesch, Universität Stuttgart, Städtebau-Institut, Stuttgart
Karin Sandeck, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Sachgebiet Städtebauförderung, München
Michael Seide, Bayerischer Städtetag, Ständiger Stellvertreter des Geschäftsführenden Vorstandsmitglieds, München
Prof. Uta Stock-Gruber, Fachhochschule Weihenstephan, Fachbereich Landschaftsarchitektur, Weihenstephan
Jurysitzung
13. März 2006
Bewertungskriterien
- Beitrag zur Stärkung der Innenstadt
- Einbindung der Maßnahme in gesamtgemeindliche Konzepte
- Städtebauliche, funktionale und architektonische Qualität
- Planungs-, Beteiligungs- und Baukultur
- Entwicklungsstrategien und Prozessqualität
- Innovative Aspekte
Bayernkarte
Bayerischer Bauherrenpreis Stadterneuerung 2004 - Vitale Innenstadt
Unsere Innenstädte und Ortszentren befinden sich seit Jahren in Konkurrenz zu Einkaufsagglomerationen und neuen Wohngebieten an der Peripherie. Der wirtschaftliche Strukturwandel führt auch zu städtebaulichen und funktionellen Verwerfungen. Flächen fallen brach und Gebäude stehen zunehmend leer.
Die Zukunft der Zentren hängt davon ab, ob es gelingt, eine attraktive und vitale Nutzungsvielfalt, eigenständige Profile und unverwechselbare Identitäten fortzuentwickeln. Öffentliche Leitinvestitionen bieten dafür den Rahmen, doch das farbige Bild unserer Zentren schaffen vor allem die privaten Bauherren. Im Fokus des "Bayerischen Bauherrenpreises 2004 Stadterneuerung" standen deshalb die privaten Investoren als Akteure und Partner im innerstädtischen Revitalisierungsprozess. Gesucht wurden Baumaßnahmen mit Impuls gebenden Ideen zur Wieder- oder Weiternutzung brach gefallener innerörtlicher Flächen, Baulücken und leer stehender oder modernisierungsbedürftiger Gebäude. Mit der Auslobung sollte gleichzeitig die Bedeutung der Architektur als Identität stiftender Standortfaktor gewürdigt werden. Ein Beschluss des Bayerischen Landtags war Auslöser des Wettbewerbs. Sein Ziel ist es, den Blick der Öffentlichkeit auf aktivierbare Bau- und Flächenpotenziale in unseren Städten und Gemeinden im Rahmen des Landeswettbewerbs der Städtebauförderung zu lenken.
Der Bayerische Bauherrenpreis Stadterneuerung wird durch ein "b" symbolisiert, denn Gebäude und ihre unterschiedlichen Strukturen und Nutzungen führen zu neuen Kombinationen im städtischen Gefüge, vergleichbar mit Buchstaben, die über die Schaffung neuer Wörter und Sätze auch immer wieder neue Inhalte ermöglichen. Mit dem Bayerischen Bauherrenpreis werden die Bauherren und Bauherrinnen ausgezeichnet, die mit ihren Vorhaben einen beispielhaften Beitrag zur Lebendigkeit und Attraktivität unserer Innenstädte und Ortszentren geleistet haben.
Auslober
Oberste Baubehörde
im Bayerischen Staatsministerium des Innern
Schirmherr
Dr. Günther Beckstein
Bayerischer Staatsminister des Innern
Gegenstand der Auszeichnung
nach 1995 fertig gestellte Maßnahmen
Teilnahmeberechtigt
private Bauherren, Investoren,
privatwirtschaftlich tätige Wohnungsunternehmen und ihre Architekten
Auslobungszeitraum
5. März 2004 bis 14. Mai 2004
Eingereichte Arbeiten
173
Zugelassene Arbeiten
166 (7 Ausschlüsse aus formalen Gründen)
Vorprüfung
Schober Architekten, München
Petra Schober
Sonja Staudinger
Jury
Claus Anderhalten, Anderhalten Architekten BDA, Berlin
Chris Dercon, Direktor des Hauses der Kunst, München
Oliver Heiss, Geschäftsführer der Bayerischen Architektenkammer, München
Bernhard Kessler, Vertreter des Bayerischen Städtetags, Aschaffenburg
Gerhard Matzig, Journalist, Süddeutsche Zeitung, München
Prof. Andreas Meck, Meck Architekten BDA, München
Karin Sandeck, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, München
Jurysitzung
4. Juni 2004
Bewertungskriterien
- Beitrag zur Aufwertung des innerstädtischen Quartiers, Impulswirkung des Projekts
- Funktionale und strukturelle Einbindung in das Stadtgefüge
- Städtebauliche und architektonische Qualität
- Innovative Aspekte