Prävention
Eine gesamtgesellschaftliche Kriminalprävention ist Teil des Bayerischen Sicherheitskonzepts. Die Zielvorstellung der Bayerischen Polizei liegt darin, Straftaten erst gar nicht entstehen zu lassen, anstatt im Nachhinein die Scherben aufsammeln zu müssen.
In Bayern gibt es daher Beratungsstellen in jeder Dienststelle der Kriminalpolizei, bei denen speziell geschulte Beamte interessierte Bürger über Präventionsmaßnahmen beraten, beispielsweise zum Einbruchsschutz.
Die Beamten gehen auch auf die Bürger zu und beraten sie in deren Lebensumfeld. So halten sie an den Schulen Vorträge zum Thema Drogenprävention oder erteilen Ratschläge speziell für Senioren in den Altenheimen.
In Zusammenarbeit mit allen deutschen Polizeibehörden entstanden dazu auch eine Fülle von Informationsbroschüren zu den unterschiedlichsten Themen, die über den unten angegebenen Link "Programm Polizeiliche Kriminalprävention" abgerufen werden können.
Darüber hinaus legt Bayern großen Wert auf einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz in der Kriminalprävention. Die Einbindung und Vernetzung verschiedenster Akteure in die Präventionsarbeit wird von der Bayer. Staatsregierung seit jeher unterstützt. Nur wenn sich unsere Bürgerinnen und Bürger daran beteiligen, kann Kriminalität wirksam verhindert werden. Denn die Polizei kann diese Aufgabe nicht allein bewältigen.
Dazu gehört es beispielsweise, Verwahrlosungstendenzen nach dem Motto "Wehret den Anfängen" möglichst frühzeitig zu unterbinden. Graffiti-Schmierereien werden von uns daher ebenfalls nicht geduldet. Neben einer gezielten Strafverfolgung ist es daher auch unser Ziel, die Schmierereien möglichst rasch zu entfernen, um nicht potentielle Nachahmer zu ähnlichen Taten zu animieren.
Es gibt darüber hinaus noch viele andere Ansätze, Präventionsmaßnahmen durchzuführen. Informationen hierzu finden Sie im Internetangebot der Bayerischen Polizei, beim "Programm Polizeiliche Kriminalprävention" (ProPK) oder bei jeder Polizeidienststelle.