Sicherheitswacht in Bayern
© Bayerische Polizei

Sicherheitswacht in Bayern

Um die Innere Sicherheit zu bewahren, ist die Mitverantwortung, das Engagement und die Mithilfe der Bürger notwendig. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, indem er Zivilcourage zeigt. Bayern bietet seit 1994 einen neuen Weg: Seit dieser Zeit unterstützen ehrenamtliche Helfer der Sicherheitswacht die Polizei. 

Die Sicherheitswacht in Bayern wurde ursprünglich als Modellprojekt in drei Städten eingeführt; seit 1998 gibt es sie landesweit. Immer mehr Kommunen entschließen sich, eine Sicherheitswacht zu beantragen. Inzwischen gibt es sie in mehr als hundert Städten und Gemeinden in Bayern. Derzeit sind mehr als 930 Bürger in der Sicherheitswacht aktiv, Tendenz steigend. Unser Ziel ist es, die Sicherheitswacht auf rund 1.500 Mitglieder auszubauen.

Bevor der eigentliche Einsatz bei einer Polizeiinspektion beginnt, erhalten die ehrenamtlichen Helfer eine 40-stündige Ausbildung durch die Polizei. Im Durchschnitt leisten die Sicherheitswächter monatlich mindestens fünf Stunden Dienst und sind insbesondere in öffentlichen Parks und Anlagen, größeren Wohnsiedlungen und im Umfeld von Gebäuden oder Einrichtungen, an denen es immer wieder zu mutwilligen Zerstörungen oder Schmierereien kommt, aktiv. Die Ehrenamtlichen schauen bei Straftaten nicht weg, sondern sehen hin. Sie verständigen die Polizei und stehen als Zeugen zur Verfügung. Damit sind sie Vorbild für jeden einzelnen Bürger.

Nähere Informationen zur Sicherheitswacht, zum Anforderungsprofil und zur abwechslungsreichen Tätigkeit finden Sie auf den Internetseiten der Bayerischen Polizei.